Kategorie-Archiv: Weltverbesserer

Was mir schon immer gestunken hat …

Diebstahlversicherund „ad absurdum“

Für den Fall der Fälle, habe ich vor zahlreichen Jahren eine Hausratversicherung bei der oft gelobten Asstel Versicherung, einem Direktversicherer der Gothar abgeschlossen und bisher nicht benötigt.

Wie es die Bösewichte so wollen, sollte sich dies ändern. Mitten am Tage, versuchten einige – bitte entschuldigt das Wort „Vollpfosten“ – unser, an der oberen Querstange befestigtes, Fahrrad vom Schloss zu befreien. Durch verdrehen des Drahtschlosses, mit vermutlich einer Stange, wollten Sie es aufhebeln. Leider war das Schloss derart stabil, dass nur die Alustange des Fahrrads dabei massiv beschädigt wurde. Das Schloss hielt! War unsere Freude bis zu diesem Zeitpunkt noch verhalten positiv, sollte die Asstel Versicherung alles tun, damit sich dies ändert.

Fahrrad

Trotz des ausführlichen Schadensberichtes mit Aktenzeichen der Polizei wurden weitere Unterlagen eingefordert. Bilder, Kostenvoranschlag und der Polizeibericht selber.

Ich verwies die Versicherung auf die Kosten für einen Kostenvoranschlag für die Reparatur und zudem die Kosten für die Kopie des Polizeiberichtes. Ich wollte die Kosten diesbezüglich für alle Seiten niedrig halten.

Nach mehreren Wochen Bedenkzeit kam die Ablehnung der Schadensregulierung. Das Fahrrad sei ja nur beschädigt und nicht gestohlen worden. Wäre es gestohlen und wieder aufgefunden worden, wäre wohl reguliert worden, so aber nicht. Man unterstellte zudem Vandalismus und nicht den Versuch des Diebstahls.

Zum selben Zeitpunkt wurden 14 weitere Fahrräder in der Gegend gestohlen. Den Zeitungsbericht habe ich vorliegen und auch der Versicherung mitgeteilt.

Was ist nun die mögliche Schlussfolgerung aus dem Geschehen?

Verwendet möglichst nur Schlösser die den Diebstahl des Fahrrades ohne Beschädigung ermöglichen oder Ihr bleibt auf dem Schaden sitzen.

Versicherungen wie die Asstel fordern – mindestens in diesem Fall – willkürlich Unterlagen ein. Dabei ist ihnen egal ob dem ohnehin Geschädigten dadurch weitere Kosten entstehen. Eine Ablehnung mit vorgeschobener Begründung hätte auch nach der ersten Schadensmeldung und ohne die Unterlagen erfolgen können.

Ob die Asstel Versicherung hier wirklich im Recht ist, ist ungeklärt. Der Vertrag sieht durchaus auch eine Entschädigung bei Vandalismus vor. Ob sich dies auch auf den Fahrradzusatzteil erstreckt müsste geklärt werden. Alleine durch die negative Signalwirkung „schlechte Schlösser sind besser“ sehe ich die Versicherung in der Pflicht.

Einige Worte an die „Möchtegern Diebe“

Ich würde Euch zu gerne kennen lernen, nicht um Euch haftbar zu machen, nur um einmal in das Gesicht und die Augen so unenedlich blöder Menschen zu sehen. Ein neues Fahrrad bei einem Diebstahlversuch zu ruinieren ist eine wirklich grandiose Leistung, ihr müsst stolz auf Euch sein.

Hilfe ich bin ein Terrorist!

Sich selbst eines höheren berufend, oft getrieben von niedrigen Instinkten, bringen Sie Unheil über ganze Völker. Sie schüren Furcht, schränken uns ein, bringen Leid über Familien und sind stets bemüht Aufmerksamkeit zu erhaschen. Unfähig dem Volke zu dienen erbrüten Sie Pläne die Interessen derer zu wahren, denen Sie Ihr Gewissen verkauft haben. Die schlimmsten Taten tätigend, fühlen Sie sich weder schuldig noch verantwortlich.

Politiker, „unsere“ vom Volk gewählte Attentäter. Längst haben Sie die Rolle mit den Elementen getauscht vor denen Sie uns lauthals schützen wollen. Bereitwillig verschleudern Sie unsere Freiheit für das Mäntelchen einer Sicherheit die Sie niemals gewährleisten können oder auch wollen.

Rückgrad ist etwas für aufrichtige Menschen, nichts für bücklings – am Speichel der Industrie leckende Volksvertreter. Genießen sie doch das schleimige Gefühl umgarnt zu werden und vermeindlich wichtig zu sein. Gut dotierte Vorträge und andere Bestechlichkeiten lassen sie vergessen wem Sie verpflichtet sind. Die Position vom Volke, die Taschen voll der Angenehmlichkeiten der Lobbyorganisationen ist das Gewissen schnell entflohen.

Es sind die Volkslügner und wir – das bereitwillig geblendete Volk – die Ohnmacht erzeugen und damit die Basis für Verzweiflungstäter bereiten.

der Dau ist tod, es lebe der Dau

Wer meint der dümmste anzunehmende User – unser geliebter Dau kann mit dem Computer nicht umgehen, wird umdenken müssen. Der Dau von heute ist gut ausgebildet, liebt seine Spielzeuge und leidet existenziell an Featureitis. Er kennt seine Gimmicks wie kein anderer und verteidigt sie bis zur Selbstaufgabe.

War es früher der Anwender der seinen Monitor nicht einschaltete und bei der Hotline über den schwarzen Bildschirm beschwerte, ist es heute der Wackeldackel oder Abnicker, man müsste schon fast Ja-Schreier sagen, der egal zu welchem Preis seinem Idol hinterher geifert und sich mit großer Freude jede Bedingung aufpressen lässt um alsbald dankbar mit dem neuesten Zuckerl belohnt zu werden.

Daus trennen sie gerne von ihren Rechten. Warum auch nicht, nur Persönlichkeiten brauchen Persönlichkeitsrechte. Papa mit dem abgefressenen Apple weiß welche Würmer gut für sein Federvieh sind und das wissen die Küken und machen Männchen.

Früher mitleidig von mir belächelt, stellen sie heute eine große Gefahr. Wie eine Armee von Lemingen treten sie ganze Autobahnen in die Landschaft um Ihren „Datomanen“ (krankhafte – Datensammler) gefällig zu sein und bereiten damit die Infrastruktur für weitere Schmarotzer die auch nur das Beste aus Ihren Küken pressen wollen.

Waren es früher Sekten und religiöse Bewegungen wie Scientology, die weglagernd versuchten uns unter ihre Kontrolle zu verführen, sind es heute „renomierte“ Firmen die mit Zuckerbrot und Peitsche ganze Daufarmen etablieren.

Bereitwillig abgesegnet von Ihren Lemingen sind zentral gespeicherte Aufenthaltsspuren etwas tolles, schaffen sie doch Fakten ohne lästige Rückfragen. Dein Aldi liegt zufällig im Gewerbegebiet neben dem neuen Bordell. Kein Problem, Deine Frau hat sicher Verständnis dafür, dass Dein Bewegungsprofil etwas ungenau über das falsche Gebäude führt. Dich wird es erfreuen, dass die hübsche Hure von 3c, Dich im Aldi auf Deinem idiotenPhone passend zu einem Schäferstündchen einlädt, wie sonst wärst Du so gut informiert.

Schulversager und Politspinner

Zeigt unser zukünftiges Rückgrat der Gesellschaft, unsere Studenten und Schüler, endlich Engagement und protestieren für eine bezahlbare und mit Verstand geplante Schulausbildung, disqualifizieren sich lauthals, einige dieser, ich vermeide das Wort „unserer“, Politiker und Schuldirektoren. Verweise und andere Strafandrohungen tragen Ihre Potenz, Ignoranz und Unfähigkeit auf akute Situationen zu reagieren, auf die Straße.

Mein Sohn bekäme, würde er Interesse zeigen, augenblicklich einen Freibrief um für seine Rechte zu kämpfen. Auf der Entschuldigung würde stehen: … konnte nicht in die Schule kommen, weil er Ihren Job machen musste … Direktoren sollten Ihre Schüler ermutigen für deren Zukunft zu kämpfen, glänzen statt dessen, nur Medien geil, mit kleinkarierten Drohgebärden. Ihr seid die Leute, die etwas verändern müssen.

Schämt Euch, Bildung zu vermitteln sollte Berufung sein und nicht Beruf, vor allem kein Machtspiel selbst profilierender Wichtigtuer. Von mir eindeutig die rote Karte!

Schaben, Zecken und Schmarotzer …

Wir schimpfen über Zwangsregistrierungen, die zahllosen Gängelungen die Softwarekäufer ertragen, damit Firmen wie Microsoft, ihre Bugsammlungen mit noch mehr Gewinn verkaufen können. Wir bangen um Daten ,die verschlüsselt und für uns uneinsichtig übertragen werden. Dabei ist MS mit Windows nur die „Basis“ des Eisbergs.

Softwarehersteller erfreuen uns ständig mit neuen Errungenschaften, die wie Kletten in unserem System haften, „um uns auf dem aktuellen Stand zu halten“. Mag dies bei einem Virenscanner, einem Betriebsystem noch einleuchten, erschließt sich mir, bei gelegentlich gestarteten Programmen kein Nutzer freundlicher Grund.

Es ist Mode geworden, dass jedes Progrämmchen ein paar Anhängsel mitbringt, die in unserem Arbeitsspeicher herum dümpeln, kontinuierlich nach Hause telefonieren und den Herstellern unsere Daten übertragen.

Ein von mir besonders geliebtes Beispiel ist unser allgegenwärtiger Suchmaschinenbetreiber, der mir mit seinem Updateservice den Speicher zumüllt. Gut geschützt und mit allerlei Schutzrechten versehen liegt er da auf meiner Platte der „UPDATER“. Bei der Installation eines Google Programms schlich er in meinen Rechner und nistet sich wie ein Virus ein. Hier und da tritt er in Aktion und kaum einer weiß warum. Bei mir hat GoogleEarth ihn mitgebracht und im Programmverzeichnis platziert. Kaum installiert ist er gestartet und hängt am Puls meines PCs. Er schmarotzt meine Rechenleistung und damit Strom. Ob Google ein Kunstwort aus Goo und gle ist? Goo bedeutet so viel wie Schleim, Glipper, Klebstoff und was gle bedeutet ist mir noch verborgen geblieben.

Die Deinstallation von Hand gestaltet sich schwierig, da die Prozesse laufen und das Verzeichnis geschützt wurde. Als erfahrener User gelingt es mir dennoch diesen „Unnützling“ aus dem System zu verbannen.
Siehe da, der händisch im Programm gestartete Update aus dem Menü von GoogleEarth lässt sich immer noch aufrufen und meldet pflichtbewusst „keine neue Version“. Was hat dieser „UPDATER“ die ganze Zeit getan, wenn er nicht benötigt wird? Mir kommen allerlei Szenarien in Gedanken die ich bisher nur Virenprogrammieren zugesprochen habe – nein es muss etwas zu unserem Besten sein. Saub“ä“rmann Google will mich nicht ausspionieren – ich komme wieder ins Zweifeln!

Wer denkt unser Suchmaschinenprimus wäre der Einzige hat weit gefehlt. Zahlreiche als Helper, Schnellstarter etc. getarnte Programme befallen meinen Arbeitsspeicher während ich auf Microsoft mit Ihrem langsam startendem Betriebsystem schimpfe. Da haben wir den iTunesHelper, AppleSyncNotifier, QuickTime Task, den Java Updater, Adobe Acrobat Updater… All diese Programme ziehen, unter dem Mantel gut für uns zu sein, den Systemstart in die Länge und lauschen und lauschen nur um dann wenn Ihre Stunde schlägt ein paar Sekunden schneller zu starten als die Konkurrenz. Ich glaube Menschen mit derartigen Charakterzügen nennt man Blender oder Schmarotzer und genießen einen ganz schlechten Ruf.

Wäre es nicht ein Einfaches, einen Schnellstarter mit dem ersten Programmaufruf zu laden und ggf. erst dann im Speicher zu belassen oder vielleicht den Anwender danach zu befragen ob er das auch möchte. Wäre es nicht auch einfach, beim Programmstart auf neue Updates zu prüfen und erst dann darüber zu informieren. Wir könnten unseren Rechner ganz dafür verwenden, wofür wir Ihn gekauft haben. Müssten nicht ständig darüber nachdenken, was die erzwungenen Helfer die ganze Zeit treiben.

Aber! es soll Programme geben bei denen wir die Helfer abschalten können. Auf der Suche nach der Einstellschraube ist schon so manchem ein Bart gewachsen. Gut versteckt, getarnt im vierten Untermenü, findet sich ein wenig aussagender Menüpunkt, der den Dienst für den Rechnerstart deaktivieren soll.

Mir bleibt nur Google und Co dafür zu danken, dass sie wie Zecken immer so nah an mir dem Anwender sind.
Ich glaub ich lass mich besser impfen …